Spieth: “Lauterbach faulster Abgeordneter, den ich kenne”

14. Mai 2009

Der gesundheitspolitische Sprecher der Linken, Frank Spieth, hat auf einer Diskussionsveranstaltung in Berlin heftige Kritik am SPD-Sozialpolitiker Prof. Karl Lauterbach geäußert. Dieser sei „der faulste Abgeordnete, den ich jemals kennengelernt habe“. Von rund 120 Ausschusssitzungen habe Lauterbach vielleicht zehn Sitzungen besucht „und dann nur jeweils für zehn Minuten“. Der Gesundheitsökonom stehe zwar ständig vor dem Kameras. Wenn es aber darum gehe, konkrete Gesundheitspolitik zu machen, sei von ihm keine Spur.

Quelle: www.facharzt.de

Video der Veranstaltung bei Youtube

Offener Brief der Apothekerverbände an das ZDF

29. April 2009

Sehr geehrter Herr Chefredakteur
Sehr geehrter Herr Intendant
Sehr geehrter Herr Redaktionsleiter „ZDF Reporter“

wir beziehen uns auf eine Berichterstattung Ihres Magazins „ZDF Reporter“ vom 23. April 2009 sowie die Ausstrahlung in „Hallo Deutschland“ am 27. April 2009.

Der emeritierte Professor Dr. Jürgen Frölich, Hannover, hat mit seinen Behauptungen in den o.g. Sendungen viele Menschen verunsichert. Denn die vom ihm behauptete Wechselwirkung zwischen den beiden Wirkstoffen Metoprolol und Ranitidin tritt nachweislich nicht auf. Dabei wären die korrekten Informationen leicht verfügbar gewesen. Allerdings hätte man dafür mind. eine zweite Meinung einholen müssen. Es ist bedauerlich, dass dies offenbar nicht geschehen ist, weil viele Menschen den Informationen eines Nachrichtenmagazins vertrauen (sollen). Und es ist unverantwortlich, wenn mit solchen Falschinformationen Patienten verunsichert werden und deren Vertrauen in die Apotheke zerstört wird.

Vor diesem Hintergrund erwarten wir zumindest, dass diese Informationen zeitnah richtig gestellt werden und beispielsweise nicht mehr in den ZDF-Onlineauftritten zu finden sind. Wir gehen davon aus, dass Sie von einer weiteren Verwendung dieser Falschinformationen absehen.

Professor Frölich bemängelte auf der Basis seiner falschen Behauptungen nicht nur die fehlenden Hinweise der Apotheker, sondern sogar das Arzneimittel-Informationssystem der Apotheken, das die vermeintliche Wechselwirkung nicht angezeigt habe. Nicht erwähnt wurde, dass die Testkäufe bereits 2008 durchgeführt und dem NDR angeboten wurden. Dieser hatte seinerzeit angesichts der falschen Behauptungen und nach einem Gespräch mit der zuständigen Landesapothekerkammer auf die Veröffentlichung verzichtet. Im aktuellen ZDF-Beitrag wurde keine Stellungnahme einer Apothekerkammer gezeigt; es gab anscheinend auch keine Anfragen, weder bei einer der Apotheker-Organisationen, noch bei einer Pressestelle, noch bei der Arzneimittelkommission der Apothekerschaft oder bei den regionalen Kontrollinstanzen.

Um Missverständnissen ausdrücklich vorzubeugen: Es ist wichtig und richtig, Apotheken und ihre Teams fair zu testen und mit den Ergebnissen zu konfrontieren; egal ob diese Resultate gut oder schlecht sind. Das steht Ihnen zu und auch den Verbrauchern. Da, wo Fehler gemacht werden, muss der Finger in die Wunde gelegt werden. Das ist, auch wenn schmerzhaft, ganz im Sinne einer funktionierenden Arzneimittelversorgung. Aber gerade bei solch sensiblen Tests muss mit großer Sorgfalt gearbeitet werden; nicht nur zur Wahrung der Rechte des Apothekers, sondern auch um eine Verunsicherung der Patienten auszuschließen. Da unterscheidet sich die Sorgfaltspflicht in der einzelnen Apotheke nicht von der des Redakteurs oder der Redaktion.

Jenseits der Sorgfaltspflicht: Warum der Einstieg in den Beitrag damit beginnen muss, die „hohen Apothekenpreise“ würden unsererseits mit der Beratung des Patienten begründet, erschließt sich uns nicht. Es gibt, jenseits aller Klischees um Apothekenpreise, seit 2004 nur noch ein Fixhonorar für rezeptpflichtige Arzneien; Preise und Volumen der Selbstmedikation erodieren überdies. Und: „FRONTAL 21“ machte zwei Tage zuvor die Hersteller (und nicht die Apotheken) für diese vermeintlich hohen Preise verantwortlich.

Im Beitrag waren weitere Dissonanzen: So wurde behauptet, das Migränemittel Formigran® sei in Drogerien erhältlich. Das ist falsch. Und, anders als von Professor Frölich dargestellt, sind nicht 8.000, sondern nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte rund 60.000 Medikamente in unterschiedlichsten Darreichungsformen in Deutschland verkehrsfähig. Und es gibt nicht 19.000, sondern 21.570 Apotheken.

An dieser Stelle auf das persönliche Interesse des Professor Frölich im Umfeld des Marktes der Arzneimittel-Informationssysteme einzugehen, würde zu weit führen.

Viele Apothekerinnen und Apotheker fühlen sich von diesem Beitrag verunglimpft; eben weil die wesentlichen Informationen falsch sind. Mindestens ebenso problematisch aber ist die Panikmache gegenüber Patienten und Apothekenkunden.

In jedem Fall stehen wir Ihnen und Ihren Redaktionen immer und gerne für einen jederzeit offenen und fairen Diskurs zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz-Günter Wolf

Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

Dr. Ulrich Krötsch
Bundesapothekerkammer

Fritz Becker
Deutscher Apothekerverband e.V.

CurAdies informiert zum Beitrag bei “ZDF-Reporter”

25. April 2009

Berlin - Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände weist die gestern Abend bei „ZDF-Reporter” von Professor Dr. Jürgen Frölich erhobenen Vorwürfe der mangelhaften Beratung in Apotheken zurück. Mit seinen Behauptungen habe der emeritierte Pharmakologe tausende Patientinnen und Patienten verunsichert. Dabei sei die vom ihm behauptete Wechselwirkung zwischen den beiden Wirkstoffen Metoprolol und Ranitidin nachweislich klinisch nicht relevant.
„Die korrekten Informationen wären leicht verfügbar gewesen. Allerdings hätte man dafür eine zweite Meinung einholen müssen“, sagte ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf. Anders als der NDR, der sich seinerzeit angesichts der falschen Behauptungen und nach einem Gespräch mit der zuständigen Landesapothekerkammer gegen eine Veröffentlichung des Tests entschieden habe, sei im aktuellen Beitrag keine Stellungnahme einer Apothekerkammer gezeigt worden. „Es ist unverantwortlich, wenn mit solchen Falschinformationen Patienten verunsichert und deren Vertrauen in die Apotheke zerstört wird“, so Wolf
Die ABDA weist auf weitere Nachlässigkeiten der Apothekentester hin: So sei behauptet worden, das Migränemittel Formigran sei in Drogerien erhältlich. Anders als von Frölich dargestellt, seien nicht 8.000, sondern rund 60.000 Medikamente in Deutschland verkehrsfähig. Und es gebe nicht 19.000, sondern 21.570 Apotheken.

Quelle: www.apotheke-adhoc.de

Gerade die CurAdies-Apotheken haben sich das Thema Beratungsqualität auf die Fahnen geschrieben und stehen Ihren Kunden zu allen Fragen rund ums Arzneimittel zur Verfügung – auf nicht vorhandene Wechselwirkungen werden wir Sie aber auch in Zukunft nicht hinweisen….

GEMEINSAMER AKTIONSTAG MIT DER BARMER IN LEIPZIG

25. April 2009

Die BARMER Ersatzkasse führt gemeinsam mit der

BIO-NET LEIPZIG GmbH am Mittwoch, den 03.06.2009,

den BEK Gesundheitstag in der BIO CITY LEIPZIG

in der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr durch.

Dabei unterstützen die Leipziger CurAdies-Apotheken die

Barmer mit Messungen von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin

und steht für Fragen rund ums Arzneimittel zur Verfügung.

CurAdies unterstützt die BARMER bei der Aktion “Fitteste Firma”

25. April 2009

Wir suchen die fitteste Firma 2009!

  • gesundheitsfördernde Aktivitäten für Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • diese Aktivitäten werden bepunktet
  • potentielle Teilnehmer: Unternehmen jeder Größe in Leipzig mit ihren Beschäftigten
  • jedes Firmenteam besteht aus 3 MitarbeiternInnen
  • die Anzahl der Firmenteams ist nicht begrenzt
  • Gesamtpunktzahl entscheidet über die fitteste Firma (FiFi)
  • alle aktivitätenbezogene Daten werden anonymisiert der BARMER für die Bepunktung zur Verfügung gestellt

Curadies lädt ein zum Vortrag

25. April 2009

 

VORTRAG "SCHMERZ" MAI LEIPZIG

Datum: 19.05.2009
Uhrzeit:
19.30 Uhr
Ort:
Hörsaal Operatives Zentrum Leipzig,
Liebigstr. 20
04103 Leipzig
Referentin: Frau
Dr. Reitmann

mehr Informationen

Ihre kostenlose Eintrittskarte liegt ab 04.05.09 in Ihren curAdies - Apotheken bereit.

CurAdies lädt ein zum Vortrag

14. November 2008

Die Leipziger CurAdies-Apotheken und die BARMER Leipzig laden Sie zum öffentlichen Vortrag im Hörsaal des Operativen Zentrums der Uniklinik Leipzig ein.

Themen:

- der neue Gesundheitsfond
- was ändert sich für die Versicherten

Referenten: Herr Dr. J. Schermesser, Herr Mielcarek

Termin: Donnerstag, der 04.12.2008 um 19.00 Uhr

Ort: Hörsaal des Operativen Zentrums der Uniklinik Leipzig, Liebigstraße 20

Ihre Eintrittskarte erhalten Sie in Ihrer Curadies-Apotheke

CurAdies lädt ein zum Vortrag

8. September 2008

Die Leipziger CurAdies-Apotheken laden Sie zum öffentlichen Vortrag im Hörsaal des Operativen Zentrums der Uniklinik Leipzig ein.

Themen:

- Bluthochdruck - eine Herausforderung des 21. Jahrhunderts
- Bluthochdruck und alternative Therapiemöglichkeiten

Termin: Montag, der 22.09.2008 um 19.00 Uhr

Knochendichtemessung in der CurAdies Apotheke Marienbrunn

11. August 2008

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In der Woche vom 25.08. bis zum 30.08.08 führen wir in der CurAdies Apotheke Marienbrunn wieder eine Knochendichtemessung durch. UmVoranmeldung unter 0341-861265 wird gebeten. Wir erheben einen Unkostenbeitrag von 9,95 €.

Angebot der Woche - Aciclovir ratiopharm

11. August 2008

Angebot der Woche - Aciclovir ratiopharm

Diese Woche bei CurAdies im Angebot: Aciclovir ratiopharm 2 g Creme für nur 1,99 €.